Campo am Bornheimer Depot

Frankfurt am Main

Anzahl Wohnungen: 50
Geschossfläche: 5.742 m²
Leistungsphasen: 1-5 + KOL
Fertigstellung: 2009

Mitarbeit: Charlotte Hepp, Ferdinand Oswald, Julia Goldschmidt, Thomas Haimann
Bauherr: ABG Frankfurt Holding

Inmitten des beliebten Frankfurter Stadtteils Bornheim liegt das im Jahr 2003 aufgegebene historische Straßenbahndepot. In den folgenden Jahren wurden Depot und umliegende Brachflächen von drei Architekturbüros zu einem urbanen Quartier mit einer Mischnutzung aus Wohnen, Arbeiten, Einzelhandel und Gastronomie umgewandelt. Ein denkmalgeschützte Gebäude, das Straßenbahndepot und ein gründerzeitliches Wohnhaus blieben erhalten. Als wesentlichen Bestandteil des Ensembles realisierten Stefan Forster Architekten vier Stadthäuser, die sich mit ihrem klinkerverkleideten Sockel und der hell verputzten Fassade in den Kontext einfügen. Loggien stellen die Verbindung zum neu entwickelten Quartiersplatz her. Auf der Rückseite öffnen sich die Wohnungen mit Balkonen zum begrünten, ruhigen Innenhof. Als „größtes innerstädtisches Passivhausprojekt in Deutschland“ erhielt das Quartier 2011 den Green Building Award der Stadt Frankfurt sowie 2010 einen Anerkennungspreis beim deutschen Städtebaupreis.

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