Haus 01

Leinefelde

Umbau Wohnungen: 120
Rückbau Wohnungen: 40
Leistungsphasen: 1-8
Wettbewerb: 12/1996, 2nd Prize
Fertigstellung: 1999

Mitarbeit: Helmut Pfeiffer
Bauherr: LWG Leinefelde

Der Umbau der beiden L-förmig zueinander stehenden Plattenbauzeilen bildete den Auftakt zur umfangreichen und weltweit beachteten städtebaulichen Transformation der ostdeutschen Kleinstadt Leinefelde. Als ein wesentliches Entwurfsmerkmal erfüllt eine umlaufende Mauerwerkswand verschiedene Funktionen: sie bildet einen Gebäudesockel, der durch Aufschüttung die Anlage von privaten Gärten im Erdgeschoss ermöglicht und die Privatsphäre dieser Bereiche schützt; zugleich entsteht mit ihm eine Art Einfriedung, die einmal als Pufferzone zwischen Gebäude und Straße, ein anderes Mal als Grundstücksgrenze fungiert. Auf diesen Backsteinsockel antworten die mit durchlaufenden Brüstungen und farblich abgesetzten Wandfeldern zusammengefassten Fenster der Obergeschosse. Als durchlaufende Bänder konzipierte Balkone sowie Dachterrassen an den Süd- und Westfassaden bieten jeder Wohnung großzügige Außenräume und reagieren auf die Enge der Bestandsgrundrisse.

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