Mercedes-Areal

Frankfurt am Main

Programm: 119 Wohnungen, Kita
Geschossfläche: 16.800 m2
Leistungsphasen: 1–4
Fertigstellung: 2022 (geplant) 

Mitarbeit: Axel Heß, Ute Streit, Kirsten Essig, Velma Bajagilovic
Bauherr: ABG Frankfurt Holding

Auf dem ehemaligen Areal der Mercedes-Niederlassung im Frankfurter Ostend entsteht ein gemischt genutztes Wohn- und Gewerbequartier. Der Bebauungsplan und das übergreifende städtebauliche Konzept wurden nach Vorgaben des Stadtplanungsamts entwickelt. Im Rahmen des Projekts – das geförderten Wohnraum, Eigentumswohnungen, Läden und Gewerbe kombiniert – realisieren Stefan Forster Architekten die fünf Häuser mit den geförderten Wohnungen im Nordwesten des Areals. Das Volumen verteilt sich auf zwei Bauteile: Vier Häuser an der Ecke von Ferdinand-Happ- und Launhardtstraße sowie ein ergänzendes Hofhaus, das über einen Durchgang in der Launhardtstraße erschlossen wird. Mit der durch einen Erker betonten Ecke und den farblich differenzierten Einzelhäusern reagiert die Architektur auf das gegenüberliegende Wohnquartier Schwedler-Carré; zur Straße verbindet der umlaufende, zweigeschossige Klinkersockel die Wohnhäuser miteinander. Sämtliche 119 Wohnungen sind in zwei Programmen gefördert: 69 davon im ersten Förderweg, der einer klassischen Sozialwohnung entspricht, sowie 50 im zweiten Förderweg, dem sogenannten Mittelstandsprogramm. Das Wohnprojekt mit (im Eckhaus angeordneter) Kita entspricht als „Frankfurter Aktivhaus“ dem Passivhausstandard.

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