Schwedler-Carré 03

Frankfurt am Main

Wohnungen: 208
Geschossfläche: 22.790 m2
Leistungsphasen: 1–4
Fertigstellung: 2021 (geplant) 

Mitarbeit: Karl Dudler Architekten: Julian Gerstner, Zhengxiao Wang, Kathrin Bösl; Ortner & Ortner Baukunst: Lars Riebschläger, Jan Conradi, Andreas Dortgolz, Katja Gockel, Christoph Höhne, Takuto Ihara, Kevin Karancsi, Johanna Noell; Stefan Forster Architekten: Julia Tamm, Ray Moritz, Newa Wanner
Bauherr: ISARIA Objekt SchwedlerTrio GmbH

Das Schwedler-Carré 03 ist der dritte und letzte Bauabschnitt eines seit 2017 von drei Architekturbüros kooperativ geplanten Wohnquartiers im Frankfurter Ostend. Als Gemeinschaftsprojekt entwickelten Karl Dudler Architekten, Stefan Forster Architekten und Ortner & Ortner Baukunst das übergreifende städtebauliche Konzept, das die Gestaltungsprinzipien der beiden vorangegangenen Bauabschnitte mit differenzierten Außenbereichen und ablesbaren Einzelhäusern fortführt. Die ebenfalls gemeinsam entworfenen drei Baukörper des Schwedler-Carrés 03 bilden im Südwesten des Areals einen unregelmäßigen Blockrand, der nach Osten zur Gref-Völsing Straße geöffnet ist und dem Gedanken der kleinräumlichen Durchwegung des Quartiers entspricht. Gemeinsam mit dem gegenüberliegenden Haus Gref-Völsing-Straße 4 bildet das 16-geschossige Wohnhochhaus den neuen Quartierseingang nach Süden.

Nach Norden schließen zwei mit sieben Geschossen deutlich niedrigere Baukörper an das Hochhaus an, sodass ein großzügiger, begrünter Hof entsteht. An der West- und Ostseite nehmen markante Klinkersockel und mit Gesimsbändern horizontal gegliederte Fassaden die Gestaltungsvorgaben des Quartiers auf. An der Westseite betont ein hervortretender Mittelrisalit die Symmetrie der Fassade. Abgerundete Balkone betonen die Ecke zur Ferdinand-Happ-Straße. Sämtliche Wohnungen verfügen über Privatgärten im Erdgeschoss bzw. Balkone und Loggien in den Obergeschossen. Mit dem Schwedler-Carré 03 entstehen 208 hochwertige Eigentumswohnungen, die in Verbindung mit den geförderten und frei finanzierten Mietwohnungen der ersten beiden Abschnitte ein sozial heterogenes Quartier mit einer Vielzahl gemeinschaftlicher Außenbereiche ermöglichen.

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